Zahnarztpraxis Dr. Schulz-Walz - Hamburg Bahrenfeld
 
  Zahnarzt Bahrenfeld  
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Zahnarztangst-was kann man tun?


Dr. Schulz-Walz, Hamburg-Bahrenfeld


Nicht jeder geht gerne zum Zahnarzt, manche Patienten sogar so ungern, dass sie eine richtige Zahnarztphobie ausgebildet haben. Sie bekommen alleine beim Gedanken an den Zahnarzt Schweißausbrüche und selbst der Blick auf ein Zahnarztpraxisschild lässt ihren Adrenalinpegel steigen, wahrscheinlich auch das Lesen eines Artikels wie diesem.

Die Folge: Sie gehen lieber jahrelang nicht hin, sie finden sich schweren Herzens damit ab, dass ihre Zähne nicht schön aussehen, schmerzen oder sogar fehlen. Dabei sind die Schmerzen für sie noch die kleinsten Probleme, denn in einer Welt in der Schönheit einen sehr hohen Stellenwert besitzt, ist es für viele das Schlimmste, nicht mehr richtig lächeln und lachen zu können ohne sich der eigenen Zähne wegen zu schämen. "Wir können da helfen", sagen die auf Angstpatienten spezialisierten und auch über das Regionalfernsehen Hamburg 1 bekannten Zahnärzte Dr. Jan Erik Schulz-Walz und Dr. Claudia Kanitz, die mittlerweile vielen Angstpatienten zu einem neuen Lächeln und damit Lebensgefühl verholfen haben. "Wir haben Patienten, die beim ersten Termin einen Meter hinter unserer Eingangstür stehen blieben, einen Schweißausbruch bekamen und keinen Zentimeter weitergehen wollten.

Mittlerweile kommen genau diese Patienten fröhlich in unsere Praxis, bestellen einen Kaffee und erzählen sogar den Nachbarn morgens mit einem Lächeln, dass sie nun zum Zahnarzt gingen." Wie ist das möglich? "Es ist wichtig, zu verstehen, warum die Patienten Angst haben und diese auch ernstzunehmen. So gibt es bekannte Hintergründe für die Angst, denen man mit bestimmten Techniken und Tricks entgegenwirken kann. Diese kann man leider vorab nicht verraten, sonst wirken sie später nicht mehr."

Alle 5 Sinne spielen bei der Behandlung der Zahnarztphobie eine Rolle, so sind dies der Geruch, optisch wahrnehmbare Atmosphäre, akustische Geräusche, das Tastgefühl und der Geschmack. Zudem ist es von besonderer Bedeutung, dass der Patient stets weis, was mit ihm passiert und dass er informiert wird, so dass er nicht ständig angstvoll auf einen schmerzhaften Behandlungsschritt wartet, sondern vielmehr entspannt seine Behandlung verfolgt und sich auf die jeweilige Situation einstellen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die für die Behandlung zur Verfügung stehende Zeit. "Wir nehmen uns für jeden Patienten sehr viel Zeit und arbeiten in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Dafür das wir den Patienten überdurchschnittlich viel Zeit für die Behandlung geben, erwarten wir allerdings auch das Einhalten von Terminen. Nur so funktioniert das und unsere Patienten wissen dies zu schätzen." so Dr. Schulz-Walz.

Es gibt verschiedene Arten der Zahnarztangst. Die erste Stufe ist die Furcht vor einer unbekannten Behandlung. Die meisten Patienten haben dieses etwas beklemmende Gefühl, weil sie sich auf unbekannte Behandlungen gedanklich einstellen und schon in ihrer Vorstellung die Behandlung unangenehm ist, sie werden daher schon auf dem Weg zum Zahnarzt zunehmend nervöser. "Wichtig ist hier, dass der Patient sich nicht vor seinem Termin drückt, weil er bei uns erfährt, dass die vorher unbekannte Behandlung dann doch gar nicht schlimm war." So ist meist der Gang zum nächsten Termin wesentlich einfacher.

Die zweite Stufe ist die Angst vor einer bekannten Gefahr. Hier hat irgendwann einmal einer oder mehrere Zahnarztbesuche eine Angst hinterlassen, die fortan jeden weiteren Besuch zur Qual macht. "Hier ist es für uns wichtig, dass wir dem Patienten zeigen, dass es auch anders geht, so dass ein neues Vertrauen aufgebaut wird und die Angst langsam abnimmt."

Die dritte Stufe ist die Zahnarztphobie. Sie entspricht einer wesentlich verschlimmerten Situation der zweiten Stufe. Häufig vorkommende Gründe für die Angst sind schlechte Erfahrungen wie starke Schmerzen oder psychologische Erniedrigung bei einem lange zurückliegenden Zahnarztbesuch, die Angst vorm Würgen oder die Scham, dass man die schlechtesten Zähne der Welt hätte, sowie die Spritzenangst "hierfür haben wir Spezialtechniken und Geräte, wie zum Beispiel die schmerzfreie Anästhesie durch das Gerät "The Wand" so Dr. Schulz-Walz.

Das wirkliche Problem bei der Behandlung dieser Patienten ist: "Bei der Zahnarztphobie kommt der Patient gar nicht mehr in die Praxis. Er würde lieber eine offene Herzoperation durchführen lassen als zum Zahnarzt zu gehen. Daher können wir dann auch nicht helfen. Wichtig für uns ist es, durch Medien wie diesen mitzuteilen, dass Hilfe möglich ist.

Wer sich angesprochen fühlt, ist recht herzlich auf einen Kaffee und ein erstes Gespräch bei uns eingeladen und kann sicher sein, dass wir ihn mit seinen Problemen erstnehmen und verstehen" so Dr. Claudia Kanitz. "Beim ersten Termin werden wir zusammen mit dem Patienten analysieren, was für Ängste er hat, wie der Zustand seiner Zähne ist und was man machen könnte. Wichtig ist, dass sich keiner seiner Zähne schämen muss oder ein schlechtes Gewissen hat, weil er der Meinung ist, dass er seine Zähne vernachlässigt hat. Wir wissen genau, warum dies so ist und verstehen das."

"Den erhobenen Zeigefinger gibt es bei uns nicht. Außerdem kann man in den meisten Fällen meist viel mehr retten, als sich die Patienten dies vorher vorstellen können. Vielleicht hilft auch der zunächst virtuelle Besuch der Praxis, bevor man sich zu weiteren Schritten entschließt."